#Szenario I: Der Idealfall Gehen wir davon aus, ein Kind ist sicher gebunden. Seine Eltern begegnen ihm mit Liebe und Feinfühligkeit, geben Raum zum Experimentieren und setzen Grenzen, wo es nötig ist. Es fühlt sich wohl und nimmt viele Erkundungen in seiner Lebenswelt vor. Die Herausforderungen, auf die es trifft, sind verstehbar, zu bewältigen und machen für das Kind Sinn (z.B. Schuhe binden). Das Kind macht keine negativen Erfahrungen. Das Kohärenzgefühl wächst. Dadurch nimmt sich das Kind als selbstwirksam wahr. Es erlebt viele Lernprozesse. Das Wohlbefinden bleibt aufrechterhalten //Aufgabe: Starte die Simulation, in dem Du auf der Blase "Bindung" auf den Pfeil nach oben drückst. Miss mit einer Stoppuhr die Zeit, die es braucht um die Blase Selbstwirksamkeit komplett zu füllen // <iframe width="700" height="600" frameborder="0" src="https://ncase.me/loopy/v1.1/?embed=1&data=[[[3,380,221,0,%22Wohlbefinden%22,0],[4,864,259,0,%22Koh%25C3%25A4renz%22,2],[5,287,504,0,%22sichere%2520Bindung%2520%22,3],[6,595,393,0,%22Selbstwirksamkeit%22,4],[10,618,120,0,%22Explorationsverhalten%22,1]],[[5,3,32,1,0],[3,10,49,1,0],[10,4,44,1,0],[4,6,54,1,0],[6,3,71,1,0]],[[260,104,%22Kind%2520nimmt%2520Erkundungen%2520vor%22],[259,426,%22Kind%2520ist%2520sicher%2520gebunden%22]],11%5D"></iframe> [[weiter zu Szenario 2->Szenario 2 Worst Case]] [[zurück zum Start->Start]] Double-click this passage to edit it.Double-click this passage to edit it.Double-click this passage to edit it.#Szenario 2: Worst Case Nehmen wir den schlechstest möglichen Fall an. Es gab in der Geschichte der Menschheit so genannte Wolfskinder, also Kinder, die nicht von Menschen erzogen wurden. Bekannt ist auch der Fall des Kaspar Hauser, der in einer kleinen Kammer im Boden fast ohne gänzlichen Kontakt zu anderen Menschen aufwuchs (Er bekam Essen und Trinken und hatte ein kleines Loch für das Notwendige). Diese Kinder haben keine Liebe und Zuwendung erfahren. Sie entwickelten dadurch ein geringes Wohlbefinden und zeigten in der Folge wenig Explorationsverhalten. Sie konnten die Aufgaben, mit denen sie später konfrontiert wurden, als sie in die Welt der Menschen zurückkehrten, nicht verstehen und damit nicht bewältigen. Ihre Erfahrungen von Selbstwirksamkeit wurden dadurch sehr sporadisch ausgeprägt. Das Wohlbefinden nahm daher nach ihrer Rückkehr kaum zu. //Aufgabe: Starte die Simulation, in dem Du auf das Textfeld "keine Bindung vorhanden" drückst. Was stellst du fest? Was folgerst du daraus?// <iframe width="700" height="600" frameborder="0" src="https://ncase.me/loopy/v1.1/?embed=1&data=[[[3,372,175,0,%22Wohlbefinden%22,0],[4,856,212,0,%22Koh%25C3%25A4renz%22,2],[6,587,346,0,%22Selbstwirksamkeit%22,4],[10,610,73,0,%22Explorationsverhalten%22,1]],[[10,4,36,1,0],[3,10,31,1,0],[6,3,30,1,0],[4,6,32,1,0]],[[252,57,%22Kind%2520nimmt%2520keine%2520%2520Erkundungen%2520vor.%22],[330,359,%22keine%2520Bindung%2520vorhanden%22]],11%5D"></iframe> [[weiter zu Szenario 3->Szenario 3: Die positive beeinträchtigte Entwicklung]] [[zurück zum Start->Start]] #Szenario 3: Die positive beeinträchtigte Entwicklung Nehmen wir einen postiven Entwicklungsverlauf an. Das Kind wird von seinen Eltern geliebt und erfährt eine sichere Bindung. Es fühlt sich wohl in seiner Haut und beginnt seine Umwelt zu erkunden. Allerdings gelingt nicht jede Herausforderung. Das Kind erlebt schon mal Rückschläge und negative Erfahrung. Nicht jeder Prozess ist gleich verständlich und leicht umzusetzen. Manches braucht Zeit. Doch die positiven Erfahrungen überwiegen. Das Kind entwickelt langsam aber sicher ein positves Kohärenzgefühl und erlebt sich hin und wieder als selbstwirksam. //Aufgabe: Starte die Simulation, in dem Du auf der Blase "Bindung" auf den Pfeil nach oben drückst. Miss mit einer Stoppuhr die Zeit, die es braucht um die Blase Selbstwirksamkeit komplett zu füllen // <iframe width="700" height="600" frameborder="0" src="https://ncase.me/loopy/v1.1/?embed=1&data=[[[3,372,174,0,%22Wohlbefinden%22,0],[4,856,212,0,%22Koh%25C3%25A4renz%22,2],[5,279,457,0,%22sichere%2520Bindung%2520%22,3],[6,587,346,0,%22Selbstwirksamkeit%22,4],[10,610,73,0,%22Explorationsverhalten%22,1]],[[5,3,32,1,0],[3,10,61,1,0],[10,4,197,1,0],[4,6,232,1,0],[6,3,172,1,0]],[[252,57,%22Kind%2520nimmt%2520Erkundungen%2520vor%22],[251,379,%22Kind%2520ist%2520sicher%2520gebunden%22]],12%5D"></iframe> [[weiter zu Szenario 4->Szenario 4: Die negativ beeinträchtigte Entwicklung]] [[zurück zum Start->Start]] #Der Zusammenhang von Bindung, Wohlbefinden, Kohärenz und Selbstwirksamkeit Es gibt vielfältige Zusammenhänge zwischen den pychosozialen Vorgängen, die wir als Bindung, Wohlbefinden, Kohärenz und Selbstwirksamkeit bezeichnen. Die folgende Simulation spürt in 4 Szearien den Zusammenhängen dieser Vorgänge nach. Sie nimmt dabei bewusst Vereinfachungen vor, um die Zusammenhänge darzustellen. In der Realität sind diese Zusammenhänge komplexer. Menü: [[Szenario 1: Idealfall ]] [[Szenario 2 Worst Case]] [[Szenario 3: Die positive beeinträchtigte Entwicklung]] [[Szenario 4: Die negativ beeinträchtigte Entwicklung]] Double-click this passage to edit it.Double-click this passage to edit it.Double-click this passage to edit it.#Szenario 4: Die negativ beeinträchtigte Entwicklung Nehmen wir einen negativen Entwicklungsverlauf an. Das Kind wird von seinen Eltern bedingt geliebt und erfährt eine unsichere Bindung. Hin und wieder überhäufen es die Eltern mit Zuwendung, zu anderen Zeiten sind die Entwicklungsschritte von geringem Interesse. Das Kind fühlt sich unwohl in seiner Haut und beginnt wenig seine Umwelt zu erkunden. Hin und wieder gibt es kleine Erfolgserlebnisse. Das Kind bekommt auch schon mal Anerkennung. Insgesamt jedoch überwiegen die negativen Erfahrungen überwiegen. Das Kind entwickelt nur hin wieder ein positives Kohärenzgefühl. Was macht das mit der Erfahrung von Selbstwirksamkeit. Finde es heraus. //Aufgabe: Starte die Simulation, in dem Du auf der Blase "Bindung" auf den Pfeil nach unten drückst. Miss mit einer Stoppuhr die Zeit, die es braucht um die Blase Selbstwirksamkeit komplett zu füllen // <iframe width="700" height="600" frameborder="0" src="https://ncase.me/loopy/v1.1/?embed=1&data=[[[3,372,195,0,%22Wohlbefinden%22,0],[4,856,233,0,%22Koh%25C3%25A4renz%22,2],[6,587,367,0,%22Selbstwirksamkeit%22,4],[10,610,94,0,%22Explorationsverhalten%22,1],[13,241,364,0,%22unsichere%2520Bindung%22,3]],[[3,10,61,1,0],[10,4,197,1,0],[6,3,172,1,0],[4,6,371,1,0],[4,6,327,-1,0],[4,3,90,-1,0],[13,3,94,-1,0]],[[252,78,%22Kind%2520nimmt%2520wenige%2520Erkundungen%2520vor%22],[203,278,%22Kind%2520ist%2520unsicher%2520gebunden%22]],14%5D"></iframe> [[Zusammenfassung]] [[zurück zum Start->Start]] Double-click this passage to edit it.Double-click this passage to edit it.Double-click this passage to edit it.Double-click this passage to edit it.Double-click this passage to edit it.Double-click this passage to edit it.#Zusammenfassung //Vergleiche deine Messergebnisse. Formuliere eine These zum Zusammenhang zwischen Bindung, Wohlbefinden, Kohärenz und Selbstwirksamkeit. Wir werden die Thesen in der Nachbesprechung vergleichen// [[Zurück zum Start->Start]]